SPD fordert mehr Transparenz von Lobby-Organisationen im Bundestag

Veröffentlicht am 29.11.2007 in Bundespolitik

Die SPD will Verbände und andere Interessengruppen zu mehr Transparenz verpflichten, um einen unzulässigen Einfluss auf Entscheidungen von Parlament oder Regierung zu verhindern. Lobby- Organisationen sollen künftig ihre Auftraggeber und die Herkunft ihrer Finanzmittel angeben, heißt es in der Initiative der SPD-Abgeordneten Peter Friedrich und Christian Lange. Damit lasse sich besser nachvollziehen, ob demokratische Willensentscheidungen unterlaufen werden.

Nach dem Vorschlag soll die Transparenz-Regel in die Geschäftsordnung des Parlaments aufgenommen werden. Seit 1972 führt der Bundestag ein «Lobby-Register». Bei Anhörungen zu Gesetzgebungsverfahren sind nur dort eingetragene Vertreter zugelassen. Eine Offenlegung ihrer Finanzmittel wird derzeit nicht

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